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Einleitung

Der typische Radiosammler möchte die Geräte in seinen Bestand möglichst in einen funktionsfähigen Zustand versetzen und diesen Zustand auch nachhaltig sicherstellen.

Damit dieses Vorhaben zielgerichtet erreicht werden kann, sollen nur die dafür notwendigen Arbeiten und Materialeinsätze erfolgen.

Hierzu ist es von entscheidender Bedeutung die Wirkungsweise der Schaltungen zu kennen um effektiv vorhandene Fehler und Schwachstellen aufzuspüren.

Bei der überwiegenden Anzahl in den Sammlungen handelt es sich um röhrenbestückte Radiogeräte, die zu mindestens 90% nach dem Superprinzip arbeiten! Bei den übrigen röhrenbestückten Radiogeräten handelt es sich um sogenannte Geradeausempfänger.

Mit dieser Reparaturanleitung werden zunächst die Arbeitsweise und Besonderheiten der Geradeausempfänger behandelt.  Gegenübergestellt werden die Stufen der Supergeräte mit deren Aufgaben und Arbeitsweisen.

 

10 Gebote für Reparaturen

 

-        Prüfling niemals unkontrolliert anschließen und einschalten

-        Die Geräte nach erfolgter Reinigung einer eingehenden Sichtkontrolle unterziehen

-        Einschalten mit zurückgedrehter Netzspannung unter Kontrolle der Leistungsaufnahme, bei mehr als 60Watt (0,3 A) nicht weiter hochfahren!

-        Sicherungen nicht überbrücken oder durch höhere Werte ersetzen.

-        Kein Austausch von Bauteilen ( Kondensatoren) vor eingehender Diagnose (Ausnahme siehe Netzteile)

-        Immer nur eine Maßnahme durchführen!

-        Nach jedem Eingriff überprüfen ob Verbesserung, Verschlechterung oder keine Änderung eingetreten ist.

-        Kein Verstellen von Spulenkernen und Trimmern (Ausnahme siehe Abgleich)

-        Becherelkos auf Erwärmung überprüfen

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