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FM-Rundfunk

UKW-Rundfunk (FM)

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Sendeplätze für die Rundfunksender in Europa neu vergeben. Deutschland als Kriegsverlierer kam dabei nicht gut weg. Da aber gerade der Rundfunk beim Aufbau einer neuen demokratischen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen sollte, wurde nach einem Ausweg gesucht und auch gefunden.

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Ein bisher ungenutzter Frequenzbereich, die Ultrakurzwelle, war der Ausweg! Im Bereich von 87,6 bis 99,9 MHz standen ganze 42 Kanäle zur Verfügung. Gleichzeitig konnte mit einer neuen Nutzung, der Frequenzmodulation (FM), eine wesentlich bessere Übertragungsqualität erreicht werden. Dabei fielen auch noch die typischen atmosphärischen Störungen weitestgehend weg. Durch das Ausbreitungsverhalten dieser Wellenlängen gab es noch einen weiteren großen Vorteil. So kann jeder Kanal von mehreren Sendern benutzt werden, ohne gegenseitige Störung, sofern sie z.B. einige 100 km voneinander entfernt senden.


Die Ausstrahlung der UK-Wellen erfolgt innerhalb der Sichtreichweite und innerhalb der Schattenreichweite mit Einschränkungen.

Die Eigenschaften durch Beugung und Reflektionen der UK-Wellen an Hindernissen, sind im Gebirge von Bedeutung. So wird Empfang auch in Bereichen möglich, die eigentlich im Schatten liegen.

Der UKW-Frequenzbereich wurde im Laufe der Jahre zunächst bis 104 und letztlich bis 108 MHz erweitert. Der UKW-Rundfunk mit FM war und ist eine Erfolgsstory. Mehrere Erweiterungen, wie Stereorundfunk oder Verkehrs -funk, konnten problemlos und störungsfrei für den Empfang des eigentlichen Monobetriebes erfolgen.

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