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AM-Rundfunk

AM-Rundfunk


Seit Einführung des Rundfunks in den 20er Jahren erfolgte die Übertragungmit Amplitudenmodulation. Und noch heute findet die Übertragung bei Lang-, Mittel- und Kurzwellensendern mit der gleichen Technik statt. Der Empfang ist sowohl mit Detektorgeräten, die keinerlei Stromquellen benötigen, als auch mit Empfängern die entweder mit Röhren oder Transistoren bestückt, über aufwendige Schaltungen verfügen. Letztere benötigen zum Betrieb jedoch eine Stromversorgung durch Batterien oder Netzanschluss.

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Wie die Amplitudenmodulation funktioniert wollen wir mit der Gegenüberstellung der beiden Darstellungen erklären.

Die Darbietung der etwas verwegenen Gruppe oben links, soll an einen Empfangsort übertragen werden. Dazu wird per Mikrophon ein niederfrequentes Tonsignal aufgenommen. Auf der rechten Seite wird das NF-Signal vereinfacht durch die Schwingung in der 1. Reihe dargestellt.

Zur Übertragung dient links der Transporter, der technisch durch einen hochfrequenten Träger gebildet wird, dargestellt durch die Schwingung in der 2. Reihe.

Damit nicht der leere Transporter auf die Reise geht, wird die Musikertruppe aufgeladen. Technisch geschieht dies durch Modulation des Trägers mit dem NF-Signal, dargestellt in der 3. Reihe durch die amplitudenmodulierte Schwingung.

An Ort und Stelle erfolgt die Entladung der Truppe vom Transporter. Technisch erfolgt die Rückgewinnung des NF-Signals durch Demodulation (Gleichrichtung des HF-Signals. Dargestellt wird das gewonnene Tonsignal durch die blaue Schwingung in der 4. Reihe, welches von den Trägerresten abgenommen wird.

Beim Detektor wurde dieses Signal per Kopfhörer direkt verwertet.
Bei den aufwendigeren Empfängern wird das Signal verstärkt und aufbereitet, damit es auch zur Versorgung von Lautsprechern geeignet ist.

Die Schwingung in der 5. Reihe weist unterschiedliche Einschnürungen des HF-Trägers auf, diese stellen den jeweiligen Modulationsgrad dar. In der Darstellung von 20% über 50% bis 80%.
Der Hauptnachteil der weitverbreiteten AM-Technik ist die Störanfälligkeit durch z.B. atmosphärische Einflüsse wie Gewitterstörungen. Auch der getrübte Empfang im Autoradio bei einer vorbeifahrenden Straßenbahn gehört dazu.

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